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Neulich bin ich auf einen Artikel über den ‚Nationalen Tag des Unplugging‘ (National Day of Unplugging) gestoßen. Der findet in den USA statt – wo sonst? Unplugging bedeutet sinngemäß ‚den Stecker herausziehen‘ und richtet sich gegen das permanente Online- und Erreichbarsein der Menschen in unserer heutigen Zeit.

Die Initiative kritisiert, dass wir wichtige Erfahrungen und Momente in unserem Alltag verpassen, weil wir fast durchgehend mit unseren Smartphones und Computern beschäftigt sind. Außerdem appelliert die Organisation, sich von technischen Geräten unabhängig zu machen und stattdessen wieder echte soziale Kontakte zu pflegen, die Natur zu genießen, ein Buch zu lesen und bewusst zu essen. Also einfach allgemein langsamer und bewusster zu werden.

 

Das ist allerdings nichts wirklich Neues, denn im Buddhismus gibt es das Prinzip, durch Meditation und Achtsamkeitsübungen bewusster zu leben und sich den wirklich essenziellen Dingen zuzuwenden, schon lange. Aber brauchen wir dazu einen eigens eingeführten Tag? Ob die buddhistische Praxis wohl jetzt im Mainstream angekommen ist?

 unplugging

Der nächste Tag des Unplugging findet übrigens am 4. März 2016 statt. Werden Sie mitmachen?

 

Ich hoffe jedenfalls, dass ich es schon vor März schaffe, einmal zu ‚unpluggen‘. :)

 
 

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