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Am Montag erfolgte der Spatenstich für den buddhistischen Friedenstempel in Grafenwörth in Niederösterreich. Rund 150 Buddhisten und dem Buddhismus wohlgesinnte Gäste besuchten die Veranstaltung. Im April beginnt der Bau des Stupa, dessen Fertigstellung für Ende 2017 geplant ist.

Bereits 2012 war ein Stupabau im niederösterreichischen Waldviertel in Gföhl angedacht. Dieser wurde damals jedoch nach heftigen Protesten lautstarker Gegner und einer Volksbefragung abgelehnt. Im vergangenen Sommer wurde in Imbach ein kleiner, lediglich 3 m hoher Stupa errichtet. Auch bei den gestrigen Feierlichkeiten zum Spatenstich störten einige Gegner mit lauter Musik die Ansprache und die Gebete des Projektleiters und koreanischen Mönchs Bop Jon Sunim Tenzin Tharchin. Sunim war bereits Initiator eines ungarischen Stupaprojektes im Jahr 1993.

 stupa


Der Stupa wird privat finanziert, Spenden sind willkommen. Der Unternehmer Johannes Gutmann von Sonnentor stellt das 1,3 Hektar große Areal zur Verfügung. Den Plänen zufolge soll das sakrale Bauwerk in einem Garten – als erster Stupa in Österreich – begehbar sein. Die Kuppelhöhe werde 18,75 Meter erreichen, die Grundfläche wurde mit 30 Metern Durchmesser angegeben. Der Stupa soll ein internationales Symbol des Glücks, der Aussöhnung und des Friedens unter den Religionen darstellen und eine Chance bieten, dem in Österreich seit 1983 gesetzlich anerkannten Buddhismus zu begegnen. In der Region soll sich ein sanfter Tourismus entwickeln, der auch Arbeitsplätze schafft.

Nähere Informationen zu diesem Projekt findet ihr hier.

 

Bild und Auskunft von Elisabeth Lindmayer, 22.03.2016

Kommentare   

# Domenik Ospelt 2016-03-24 10:53
War da auch ein buddhistischer Tempel geplant?
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# Markus Kellner 2016-03-24 10:54
Schade, dass das in Gföhl nichts geworden ist...
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