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Eine ethische Ausrichtung ist Grundvoraussetzung für jede spirituelle Übung. Wer aufrichtig meditiert, entwickelt Ehrfurcht und Respekt vor dem Leben. Wieso? Weil er erkennt, dass es ein kostbarer Spiegel ist.

Was vor allem in der Meditation passiert, ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Sein. Je tiefer ich hineinblicke, desto vollständiger erfahre ich es in seiner Fülle und Vielfalt. Ich entdecke herausfordernde, destruktive, lustvolle, schwache, freudige, liebevolle, großzügige und viele weitere Aspekte meines Wesens. Nichts ist in mir, was nicht auch außerhalb von mir existiert. Alles, was außerhalb von mir existiert, ist auch in mir – zumindest als ein latentes Potenzial. Schreie ich den Spiegel an, schreit er zurück. Lächle ich ihn an, lächelt er zurück. Wer versucht, den Spiegel zu zerstören, sieht nur noch Scherben.

 

Diese Woche beginnt der Abendkurs ‚Meditation im Alltag I‘ im Mandalahof. Nähere Informationen und Anmeldung hier.

Weitere Gründe meditieren zu lernen: Stressbewältigung, emotionale Bewusstheit, Probleme lösen, Gelassenheit, Lebenslust uvm.

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