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Buddha konnte in der frühesten Phase seiner Lehrtradition nicht als menschliche Gestalt dargestellt werden. Später dann wurden erste Bildnisse in den Regionen Gandhara und Mathura geschaffen.


Neulich bin ich auf ziemlich frühe buddhistische Malerei im Zusammenhang mit Buddha, Dharma und dem Buddhismus im Allgemeinen gestoßen. Besonders interessant fand ich die Ikonen und die Ursprünge der Kunst im Buddhismus, zum Beispiel die Stupas aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Dabei handelt es sich um hügelartige Bauten, welche als Depot für Reliquien des Buddha dienten. Sie waren häufig mit Flachreliefs verziert, und zwar in Form von nackten, kläglichen Frauen und lieben Naturgeistern, die nicht unbedingt eindeutig buddhistische Inhalte aufweisen. Obwohl zu dieser Zeit figürliche Darstellungen immer häufiger auftraten, wurde Buddha selbst nie in menschlicher Gestalt gezeigt, sondern lediglich durch diverse Symbole visualisiert, wie zum Beispiel durch die Lotusblüte, die – was ich nicht wusste – als Symbol der Reinheit gilt, da sie weder Schmutz noch Wasser an sich haften lässt, oder den Löwen, der aufgrund seines mächtigen Auftretens die Herrschaft und die königliche Herkunft des Buddha repräsentiert, und tausend andere Symbole, die sich gar nicht alle auflisten lassen. Im 20. und 21. Jahrhundert, also heutzutage, wird immer noch versucht, Skulpturen, Malerei und Bauwerke so traditionell wie möglich zu gestalten. Dieser Text ist nur als ein kurzer Auszug aus meinem Einblick in die alte, traditionelle buddhistische Kunst zu verstehen. Man könnte natürlich wesentlich tiefer graben – von Japan über Indonesien und wieder zurück zum indischen Subkontinent.

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