Buch

„Das Glück is a Vogerl", heißt es im Volksmund. Der Philosoph und Autor Georg Schildhammer hat sich dieses begehrten ‚Vogerls' angenommen und eine profunde Studie quer durch die Bereiche Philosophie, Religion, Politik und Wissenschaft vorgelegt.

Von den Märchen und Mythen der Urvölker bis ins hoch technologisierte Internetzeitalter lässt sich der Mensch beim Suchen, Finden, Verlieren und Wiederentdecken des Glücks beobachten. Die Strategien sind unterschiedlich und reichen vom Glauben zum Aberglauben, vom künstlichen Glück via Drogen und Psychopharmaka über das soziale Glück durch die Politik bis hin zu jenem in virtuellen Welten.Während die meisten Publikationen zum Thema eine Anleitung zum Glücklichsein versprechen, geht es hier um das Glück als einen der zentralen Grundbegriffe der europäischen Geistesgeschichte. Paradoxerweise gilt: Wer sich mit anregender Lektüre wie dieser vom hastigen Glücksstreben eine Auszeit gönnt und womöglich noch eigene Reflexionen anschließt, wandelt zugleich auf einer ganz vorzüglichen Via Regia zum Glück.

 

 

Sachbuch
Facultas: Wien 2009
119 Seiten

Rezensent: Nadja Reiter